Auch mit einer psychischen Erkrankung
ist ein Leben ãzu Hause" erstrebenswert.
Wo dies schwierig wird, kšnnen Angebote
eines ãbetreuten Wohnens" die sinnvolle Alternative sein.

 

SelbstŠndigkeit ist auch im Heimbereich ein wichtiges Ziel:

ãDie Wohngruppen hier sind organisiert
wie eine WG mit eigener KŸche.
Da besprechen wir alle PlŠne gemeinsam
und helfen einander bei der Arbeit.
Mitarbeiter der Einrichtung unterstŸtzen uns
bei der Kalkulation der EinkŠufe
und der Grundversorgung."

ãIm vierwšchigen Probewohnen zeigen sich
unsere Eignung und Vorlieben
fŸr bestimmte Arbeitsbereiche
(Hauswirtschaft, Servicebetrieb etc.).
Ein Teilhabeplan beschreibt fŸr mich das
anstehende Therapie- und Trainingsprogramm."

ãIch bin jetzt ganz optimistisch, hab' ein Praktikum angeleiert
und mir eine kleine Wohnung gemietet. Das ist ein gutes GefŸhl,
ein bisschen Verantwortung, dass es auch lŠuft,
dass ich meine Medikamente nehm'...
Zweimal die Woche guckt noch jemand rein, ob der Laden absŠuft.
Ich hab' noch nie allein gewohnt, aber ich will das alles lernen:
Kochen, Waschen, Putzen und so...Ò

Ein neuer Abschnitt beginnt. Ich wohne vielleicht zusammen mit Freunden
oder bei den Eltern. Die Betreuungsdichte wird in jedem Fall zurŸckgefahren;
KostentrŠger erstellen ein Gutachten und klŠren mit mir den Hilfebedarf.

Ein persšnlicher Assistent wird bestellt.
Wer sich fit genug fŸhlt fŸr das ãpersšnliche BudgetÒ,
bespricht mit ihm/ihr seine Ziele, WŸnsche,
aber auch seine Defizite.

Der Assistent definiert dann den Schulungsbedarf:

ãDie Sabine schlŠgt immer
die HŠnde Ÿber dem Kopf zusammen,
wenn Behšrdenpost kommt.
Da gucken wir jetzt gemeinsam rein!Ò

ãHerr Schmidt* hatte sich
nach drei Wochen komplett eingemŸllt.
Wir haben dann zusammen 'ne Strategie entwickelt,
sonst wŠr' das ein Fall fŸrs Gesundheitsamt geworden!Ò

*Alle Namen geŠndert

Der persšnliche Assistent erschlie§t
neue Lebensbereiche fŸr mich
(DLRG-Training, Nordic Walking, etc.).
Er/Sie organisiert den Einkaufsservice,
die privaten Treffs und Urlaubsfahrten.
Er/Sie weckt Interesse, meldet den Kurs an,
bleibt noch ein bisschen am Ball,
zieht sich irgendwann zurŸck, wenn die Sache lŠuft.

Und er/sie ist erreichbar, wenn's brennt.

LebensRŠume

Wohnen mit Betreuung, persšnliches Budget

treptow2a1a

Doreen Schuy, Tel: 02661 / 9559-40

Wo?

¥ Wohnhaus ãHaus am GeisbergÒ, Bad Marienberg

¥ Wohnhaus ãWaldhausÒ, Bad Marienberg

¥ Wohnhaus Langenbacher Stra§e, Bad Marienberg

¥ Wohnungen und Appartments, Bad Marienberg

¥ Wohnhaus ãNiliusÒ, Bad Marienberg-Eichenstruth

¥ Wohnhaus Koblenzer Stra§e, Altenkirchen

 

Es gibt Einzel- oder Doppelzimmer mit einer Grundausstattung.
Die individuelle Gestaltung Ÿbernehmen Sie natŸrlich selbst.

Die Wohngruppen versorgen sich eigenstŠndig.
DafŸr gibt es ein Haushaltsgeld
und entsprechende Beratung durch Mitarbeiter.

Ansprechpartner sind immer in Ihrer NŠhe
oder jederzeit telefonisch erreichbar.

Vier Wochen dauert das Probewohnen.
Hier kann man auch testen, in welchem Arbeits- bzw.
Therapiebereich man gerne mitarbeiten mšchte:

Produktion, Verpackung etc.

Garten- und Landschaftspflege

Dorfladen, CafŽ und Minigolfanlage

Hauswirtschaft

 

VielfŠltige Freizeitangebote bringen Farbe in den Alltag.
FŸr die Šlteren Bewohner werden senso-motorische
bzw. kognitive Trainings angeboten.

 

Was brauche ich?

Antrag auf Grundsicherung
Teilhabeplan
Schwerbehindertenausweis

 

 

Persšnliches Budget


Sie fŸhlen sich besser,
wollen selbstŠndig leben und arbeiten,
suchen eine eigene Wohnung?

Wir laden Sie ein zu einem TeilhabeplangesprŠch.

Da klŠren wir gemeinsam, wo Sie vielleicht noch
Hilfe und UnterstŸtzung brauchen
(bei der Wohnungssuche, im Haushalt etc.).

Menschen mit Behinderungen sind Experten in eigener Sache

DafŸr schafft die Politik der Bundesregierung den Rahmen Ð zunŠchst mit dem Sozialgesetzbuch IX, ein Jahr spŠter mit dem Behindertengleichstellungsgesetz und dann 2006 mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Diese Gesetze entstanden stets im intensiven GesprŠch mi den behinderten BŸrgerinnen und BŸrger und ihren VerbŠnden.

Menschen mit Behinderungen haben seither einen individuellen Anspruch auf Rehabilitation und gleichberechtigte Teilhabe. Und sie haben ein Recht darauf, Ÿber Ihr Leben selbst zu bestimmen.

Darum geht es beim Persšnlichen Budget. Das Persšnliche Budget bietet Leistungen zur Teilhabe an. Es richtet sich an Menschen mit Behinderungen und an solche, denen eine Behinderung droht. Das Wunsch- und Wahlrecht der Behinderten steht dabei im Vordergrund. Niemand wird wegen Art und Schwere seiner Behinderung ausgegrenzt. Das Persšnliche Budget steht allen offen.

Wunsch und Wahlrecht hei§t auch: Das Persšnliche Budget ist eine alternative Leistungsform zu Sach- und Dienstleistungen. Niemand ist verpflichtet es zu nutzen. Aber es bringt Vorteile: Mehr Selbstbestimmung, mehr SelbststŠndigkeit, mehr Selbstbewusstsein!

Denn mit diesem neuen Instrument kšnnen Menschen eine Geldleistung oder Gutscheine erhalten. Damit kaufen sie sich selbst die Leistungen ein, wie zum Beispiel Assistenz.

Wie ein Antrag gestellt wird, wie Leistungen vereinbart werden und was Sie beachten mŸssen, erklŠren wir Ihnen gerne vor Ort in einem persšnlichen GesprŠch. Vorab auch gerne telefonisch unter 02661/983 605.

 

Fragen und Antworten zum Persšnlichen Budget:

Was ist eigentlich das Persšnliche Budget?

Mit einem Persšnlichen Budget kšnnen behinderte Menschen Leistungen zur Teilhabe selbststŠndig einkaufen und bezahlen. Es ergŠnzt die bisher Ÿblichen Dienst- oder Sachleistungen. In der Regel erhŠlt der behinderte Mensch eine Geldleistung, in begrŸndeten EinzelfŠllen werden auch Gutscheine ausgegeben.

 

Was ist das Ziel dieser neuen Leistungsform?

Behinderte Menschen sollen selbst entscheiden, wann, wo, wie und von wem sie Teilhabeleistungen in Anspruch nehmen. Mit dem Persšnlichen Budget werden sie zu KŠufern, Kunden und manchmal auch zu Arbeitgebern. Damit erhalten sie mehr Einfluss auf die Art der Leistungserbringung.

 

Wie hoch ist das Persšnliche Budget?

Das Budget soll den individuell festgestellten Bedarf eines behinderten Menschen decken. Bei Untersuchungen lag das kleinste Budget bei 36 € und das hšchste bei 12.683 €. Die Mehrheit der bewilligten Budgetsummen lag zwischen 200 € und 800 € im Monat. Mehr Geld als bisher sollte aber niemand erwarten: Das Persšnliche Budget soll die Hšhe der Kosten aller bisher individuell festgestellten Leistungen nicht Ÿberschreiten. Dabei sind mšglicherweise notwendige Aufwendungen fŸr Beratung und UnterstŸtzung schon einbezogen.

 

Wer kann ein Persšnliches Budget beantragen?

Den Antrag kann jeder behinderte oder von Behinderung bedrohte Mensch stellen, egal, wie schwer seine Behinderung ist. Auch fŸr Menschen, die das Persšnliche Budget aufgrund ihrer Behinderung nicht alleine verwalten kšnnen, kommt ein Persšnliches Budget in Frage. DarŸber hinaus kšnnen auch Eltern fŸr ihre behinderten Kinder Persšnliche Budgets beantragen, etwa fŸr Einzelfallhilfe, Sozialassistenz vom Jugendamt oder Ferienbetreuung vom Jugendamt.

 

Welche Leistungen zur Teilhabe kommen fŸr
ein Persšnliches Budget in Betracht?

Als Persšnliches Budget kšnnen sŠmtliche Leistungen zur Teilhabe in Anspruch genommen werden. AusdrŸcklich vorgesehen ist auch der Einsatz des Persšnlichen Budgets fŸr betreutes Wohnen. Es eignet sich in besonderem Ma§e, den Auszug aus einem Heim und den Eintritt in betreute Wohnmšglichkeiten zu erleichtern.

  • Au§erdem sind als Persšnliches Budget mšglich:
  • Pflegeleistungen der Pflegeversicherung und der Sozialhilfe
  • Krankenkassenleistungen
  • Leistungen der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben
    (Arbeitsassistenz, Kraftfahrzeughilfe,
    Hilfen zur Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben),

 

Hilfen zur FrŸhfšrderung bei behinderten Kindern.

Wo kann man einen Antrag auf ein Persšnliches Budget stellen?

Die RehabilitationstrŠger haben in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt eine gemeinsame Servicestelle eingerichtet. Dort kann man einen Antrag auf Leistungen in Form eines Persšnlichen Budgets stellen. Im Internet finden Sie Informationen zu den gemeinsamen Servicestellen unter www.reha-servicestellen.de .

Einen Antrag kann man auch stellen bei:

  • der Krankenkasse
  • der Pflegekasse
  • dem RentenversicherungstrŠger
  • dem UnfallversicherungstrŠger
  • dem TrŠger der Alterssicherung der Landwirte
  • dem TrŠger der Kriegsopferversorgung/-fŸrsorge
  • dem JugendhilfetrŠger
  • dem SozialhilfetrŠger
  • dem Integrationsamt sowie
  • der Bundesagentur fŸr Arbeit

 

Ist das Budget auch fŸr jŸngere behinderte Menschen geeignet?

Ja, gerade von dieser Personengruppe wird es schon jetzt besonders angenommen. Insbesondere fŸr jŸngere behinderte Menschen, die bei VolljŠhrigkeit aus dem Elternhaus ausziehen wollen, ist das ambulant betreute Wohnen mit Persšnlichen Budgets eine echte Alternative zur Heimbetreuung. DrŸber hinaus kšnnen auch Eltern fŸr ihre behinderten Kinder Persšnliche Budgets beantragen, z. B. Einzelfallhilfe, Sozialassistenz vom Jugendamt oder Ferienbetreuung vom Jugendamt.

 

Muss der behinderte Mensch einen Nachweis
fŸr die Verwendung Persšnlicher Budgets erbringen?

Aufgabe des Persšnlichen Budgets ist es, die Teilhabe der behinderten Menschen durch gezielten Einsatz von Geldmitteln oder gegebenenfalls Gutscheinen zu ermšglichen. Um dies sicherzustellen, schlie§en LeistungstrŠger und Budgetnehmer oder Budgetnehmerin eine Zielvereinbarung ab, in der festgelegt wird, ob und wie der Einsatz der Mittelnachgewiesen werden soll. Dabei soll sich der Nachweis auf die Leistung beziehen, nicht auf den Preis. Ausreichend ist eine ErgebnisqualitŠtskontrolle. Die Ausgestaltung der Nachweise sollte in einer einfachen und unbŸrokratischen Form (ãso wenig wie mšglich, so viel wie nštigÒ) abhŠngig von der Art der Leistung und dem Bedarf stattfinden.

Auf diese Weise soll auch die Bereitschaft des Budgetnehmers oder der Budgetnehmerin zu Eigenverantwortung und Selbstbestimmung gestŠrkt werden.

Weitere Fragen? Rufen Sie uns an!
Sie erreichen uns unter der 02661/983 605.

Wer?

hauptmannweb

Im Kreis Altenkirchen und im oberen Westerwald:

Erhard Hauptmann, Tel.: 02661 / 983 605

Bender

im Unterwesterwald:

Guido Bender, Tel: 02602 / 1342321

Lemmerz1

im Rhein-Lahn-Kreis:

Peer Lemmerz, Tel: 02603 / 9194-34

frankemeyer1

Im Kreis Neuwied

Diana Franke-Meyer, Tel: 02631 / 3535-33

FŸllen Sie jetzt bitte den Grundsicherungs-Fragebogen aus
(wir helfen Ihnen gerne dabei). FŸgen Sie ihren Teilhabeplan hinzu.

Stellen Sie dann einen formlosen Antrag auf das persšnliche Budget.
Wenden Sie sich damit an ihre Kreisverwaltung.

 

Wer?

Im Kreis Altenkirchen:
Doris Lindlohr, Tel: 02681 / 81-0

im Westerwald:
Monika Meinhardt / Dagmar Glšckner, Tel: 02602 / 124-0

im Rhein-Lahn-Kreis:
Claudia Kramer, Tel: 02603 / 972-0

Soziotherapie


Wir stehen in Krisenzeiten zur VerfŸgung.

Wir koordinieren die erforderlichen Hilfen.

Wir begleiten Sie zu Arztbesuchen bzw. Therapien.

Wir unterstŸtzen Sie bei Alltagsproblemen.

 

Wenn es Ihnen schlecht geht, nehmen Sie bitte zunŠchst
Kontakt auf zum/r Facharzt/Šrztin fŸr Neurologie und Psychiatrie.
Da lŠsst sich klŠren, ob Soziotherapie in Ihrer Situation
wirklich helfen kann. Nach EinzelfallprŸfung
Ÿbernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten.

Kann sein, dass Sie trotz KostenŸbernahme
eine geringe Zuzahlung leisten mŸssen.

treptow2a

Wen frage ich im Kreis Altenkirchen und im Westerwald?

Doreen Schuy, Tel:
02661 / 9559-40

Lemmerz

wen im Rhein-Lahn-Kreis?

Peer Lemmerz, Tel: 02603 / 9194-34

frankemeyer

und wen im Kreis Neuwied?

Diana Franke-Meyer, Tel: 02631 / 3535-33

Startseite | Arbeit | TagesstŠtte | LebensrŠume | MinA | IFD/BBD | Kontakt- und Infostelle

News | Stiftung Geisberg | Nebendran - Freunde und Familie | Impressum